Um 1890 nahm der Pächter Schüller unter dem Namen Schillerquelle den Mineralwasserversand mit Wasser einer 1860 entdeckten Quelle auf, die später noch um weitere zwei Quellen erweitert wurde und 1912 bereits über zwei Millionen Flaschen Sprudel produzierte. Der später daraus entstandene VEB Brambacher Sprudel wurde größter Mineralwasserlieferant des Oberen Vogtlandes. 1910 wurde eine weitere Quelle entdeckt, die sich als stärkste Radiummineralquelle der Welt erwies, worauf 1912 der Kurbetrieb einsetzte und die Stadt 1922 den Titel Radiumbad Brambach (seit 1963 Bad Brambach) erhielt. Es entstanden zahlreiche Kureinrichtungen.
Nach 1945 diente Bad Brambach der Sowjetarmee als Sanatorium, 1949 wurden wieder Patienten der Sozialversicherungen aufgenommen und 1957 das gesamte Bad den Behörden der DDR übergeben, die die Gebäude modernisierten. 1961 wurde das Kurgelände mit 40.000 Bäumen aufgeforstet. Seit der politischen Wende 1989/90 hat Bad Brambach seine Weiterentwicklung zu einem ländlichen Heilbad vorangetrieben. Zahlreiche kommunale und private Investitionen sowie ein nicht unerhebliches Engagement der Sächsischen Staatsbäder GmbH haben das Ortsbild (insbesondere auch im Bereich des Kurparks) erheblich geprägt. Stellvertretend werden die Bade- und Saunalandschaft AQUADON, die sanierte Festhalle und das sanierte zentrale Quellengebäude, der Neubau der EBEL-Fachklinik, das umgebaute und sanierte ehemalige Kurheim










