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Touristische Straßen in Sachsen

Europäische Straße der Industriekultur

Die Industrialisierung Europas hat das Gesicht unserer Erde verändert. Zurück bleibt ein reiches industriekulturelles Erbe. Das ist über ganz Europa verteilt – ein riesiges Netzwerk. Man muss es nur aktivieren. Genau das tut ERIH: die Europäische Route der Industriekultur. Sie ist eine aufregende Entdeckungsreise zu den Meilensteinen der europäischen Industriegeschichte. Jede Region hat ihre Spezialitäten: Was für Küche und Gaumen gilt, trifft auch auf die europäische Industriekultur zu. Deren Stärke liegt tatsächlich genau darin: aus vielfältigen Traditionen ein großes Ganzes zu machen. Die regionalen Routen erschließen Landschaften und Gebiete, denen die europäische Industriegeschichte ihren Stempel aufgedrückt hat. Das Ruhrgebiet zum Beispiel. Oder Südwales, die "erste Industrienation der Welt". Dazu gehören immer auch weniger bedeutende Industriedenkmäler - die kleinen Räder im großen Getriebe. ERIH, das ist die Europäische Route der Industriekultur - ein Netzwerk der wichtigsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Das Rückgrat bilden die so genannten Ankerpunkte. Gemeint sind die herausragenden Industriedenkmäler im einstigen Herzen der Industriellen Revolution: zunächst in Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland. Doch das ist nur der Anfang. Denn ERIH wird wachsen - bis an die Grenzen Europas.

Für Sachsen stehen hier die·Routen:

Sachsen unter Dampf

Vom Zittauer Gebirge über das sächsische Elbland bis hinauf zum Erzgebirgskamm reicht die Palette der Angebote des täglichen Dampfeisenbahnbetriebs. Egal für welche Bahn Sie sich entscheiden, bei einer Mitfahrt durchfahren Sie reizvolle Landschaften von der weiträumigen Leipziger Tieflandsbucht bis zu den engen, romantischen Tälern im Erzgebirge. Im Burgen- und Heideland fährt die Döllnitzbahn in der Woche mit alten Dieselloks und zu Sonderfahrten mit Dampf. Erleben Sie eine Fahrt mit der Fichtelbergbahn durch das schöne Erzgebirge von Cranzahl in Deutschlands höchstgelegene Stadt Oberwiesenthal. Schauen Sie doch mal am östlichen Ende des Erzgebirges in Freital bei der Weißeritztalbahn vorbei, welche sich durch den romantischen Rabenauer Grund schlängelnd, entlang der Talsperre Malter bis nach Dippoldiswalde dampft. Erleben Sie die Besonderheiten der Regionen, bei der Lößnitzgrundbahn in speziellen Weinzügen, die Sie durch das sächsische Elbland bis zum barocken Jagdschloss Moritzburg oder gar bis in die Heinrich-Zille-Stadt Radeburg bringt. Im östlichsten Zipfel Sachsens, am Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien, können Sie mit der Zittauer Schmalspurbahn durch die Naturschönheiten des kleinsten deutschen Mittelgebirges bis zu den Kurorten Oybin und Jonsdorf reisen. Aktuell können Sie Informationen zu folgenden Bahnrouten abrufen:

Silberstraße

Reisen Sie auf der ersten und längsten Ferienstraße Sachsens, der Silberstraße, und erfahren Sie dabei viel Wissenswertes über Geschichte, Tradition und Kultur des einst reichsten Landes im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Grund für diesen Reichtum waren die großen Silbererzlagerstätten, die im großen Stil abgebaut wurden und die noch heute die Kulturlandschaft Sachsens prägen. Wie ein silbernes Band zieht sich die Silberstrasse in Westsachsen beginnend und bis zur Landeshauptstadt Dresden reichend durch das Erzgebirge. Sie verbindet eine Kette sehenswerter Städte wie Zwickau, Schneeberg, Aue, Schwarzenberg, Annaberg-Buchholz, Wolkenstein, Marienberg sowie die Berghauptstadt Freiberg und erinnert an vergangene Zeiten, als über das ganze Land das „Berggeschrey“ von reichen Silberfunden kündete.·Wenn Sie das Land Sachsen mit all seinen Eigenheiten richtig kennen lernen und verstehen wollen, ist eine Reise entlang der 140 km langen Silberstraße, die von Zwickau bis zur Landeshauptstadt Dresden reicht, unbedingt empfehlenswert. Sie kommen durch wunderschöne Mittelgebirgslandschaften und attraktive Städte und überall begegnen Ihnen eigenständige erzgebirgische Traditionen wie die bekannten Weihnachts-Pyramiden, Nussknacher und Räuchermännchen.·Schmiede im Museum Frohnauer Hammer in Annaberg-Buchholz Schaubergwerke und funktionstüchtige Erzhämmer vermitteln technisch Interessierten etwas über die damaligen Möglichkeiten im Bereich Erzabbau und Verarbeitung. Aber auch in den vielen anderen Orten an der Silberstrasse findet man Bergwerke, Hütten- und Heimatmuseen, wo die bis in die heutige Zeit bewahrten Bräuche und Traditionen erlebt werden können.· Nach einem Stadtrundgang in Zwickau, dem Kulturzentrum der Region Westsachsen und der Besichtigung interessanter Sehenswürdigkeiten, wie z. B. Dom St. Marien, Robert-Schumann- Haus, Gewandhaus, Automobilmuseum und Rathaus, führt die Reiseroute über Wilkau-Haßlau nach Silberstrasse, den Ort, der als Einladung für das nun folgende historisch interessante Bergbaugebiet gilt. Von der „Goldenen Höhe“ bietet sich ein Blick auf Schneeberg, die erste Bergstadt mit dem Bergmannsdom „St. Wolfgang“, dem Museum für bergmännische Volkskunst und den historischen Bergbauzeugen „Weißer Hirsch“ zu Neustädtel. Der Kurort Schlema, eine Gemeinde mit Heilquellen-Kurbetrieb ist bekannt durch die heilkräftige Wirkung des Radons. Neben Gesundheitsbad, Kurpark und Markus-Semmler-Schacht bietet das Museum Uranbergbau einen Einblick in die Bergbaugeschichte des Kurortes. Die Stadt Aue liegt malerisch in einem Talkessel an der Mündung des Schwarzwassers in die Zwickauer Mulde. Auf Grund der vielen Brücken aus verschiedenen Epochen und in unterschiedlichster Bauweise wird Aue auch die „Brückenstadt im Erzgebirge“ genannt. Nach 1700 erhielt der Abbau von Kaolin der „Weißen Erde“ nahe Aue besondere Bedeutung für die Erfindung des Meißner Porzellans und die Blütezeit der Meißner Manufaktur. Bis 1854 lieferte das Bergwerk „Weißerdenzeche St. Andreas“ fast allein den Rohstoff für das wertvolle Meißner Porzellan. In Lauter entwickelte sich nach dem Niedergang des Bergbaus die Emailleindustrie sowie ein ganz eigenes Gewerbe der Spankorbflechterei. Die Stadt Schwarzenberg als nächster Ort wird liebevoll „Perle des Erzgebirges“ genannt. Hoch oben auf dem Berg thronen die Wahrzeichen der Stadt – Schloss und Kirche St. Georgen. Über Raschau und Markersbach – bekannt ist hier das Pumpspeicherwerk – erreicht die Silberstrasse in Scheibenberg ihre größte Höhe. Einzigartig in Europa sind die am 807 m hohen Scheibenberg gelegenen Basaltsäulen, auch Orgelpfeifen genannt. Ein Anziehungspunkt und Sitz der Naturparkverwaltung Erzgebirge/Vogtland ist das Schloss im nahe gelegenen Ort Schlettau. Ein „Silberner Höhepunkt“ der Reise auf der Ferienstrasse Silberstrasse ist die Berg- und Adam- Ries-Stadt Annaberg-Buchholz. Das Wahrzeichen der Stadt – die St. Annenkirche – ist eine der bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen Deutschlands. Der Bergaltar vermittelt einen Eindruck der erzgebirgischen Bergbaugeschichte. Drei Besucherbergwerke und die Schauanlage Technisches Museum „Frohnauer Hammer“ erinnern an mehr als 500 Jahre Bergbautradition. Hinter Annaberg-Buchholz führt eine Reiseroute über Thermalbad Wiesenbad einem Kurort mit Thermalquelle nach Wolkenstein. Alternativ bietet sich eine Reise über Tannenberg nach Geyer. Interessant hier ist die Binge, der Einbruchtrichter eines Berges aus dem Jahr 1803. Ein Relikt des Bergbaus – der Greifenbachstauweiher – ist heute ein beliebtes Naherholungszentrum. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Greifensteine, eine Felsgruppe bis zu 30 m hoher Granitsteine. In Ehrenfriedersdorf, dem nächsten Ort an der Silberstrasse, wurde Bergbau bis 1990 betrieben. Im Besucherbergwerk Zinngrube erhält man heute ein anschauliches Bild vom Leben der Bergleute untertage. Über den „Kalten Muff“, einen exponierten Aussichtspunkt mit Blick auf den Erzgebirgskamm, erreicht man Wolkenstein. Die Stadt liegt auf einem Felsensporn hoch über der Zschopau. Der im 12. Jh. neben der gleichfalls zu dieser Zeit erbauten Burg entstandenen Siedlung verhalf der Silberbergbau zu wirtschaftlicher Blüte. Wolkenstein erhielt 1234 Stadtrecht und besaß eine eigene Münzstätte. In Lengefeld laden das Technische Denkmal Museum Kalkwerk und in Pockau das Technische Museum Ölmühle interessierte Gäste ein. In den nächsten Orten sind es vor allem die Dorfkirchen die kulturhistorische Kleinode bergen. Die Dorfkirche Forchheim erbaut von George Bähr, besitzt mit einer Orgel des Orgelbaumeisters Gottfried Silbermann einen herausragenden Klangkörper. In Mittelsaida steht eine der vier erhaltenen typisch erzgebirgischen Wehrgangskirchen. Alternativ lädt die Silberstrasse zu einer Reiseroute über Marienberg ein. Marienberg verdankt seine Entstehung ausschließlich dem Silberbergbau. Herzog Georg der Fromme veranlasste 1520 die Planung der Stadt und verlieh ihr 1523 Stadtrecht. Sie gilt als klassisches Beispiel für die planmäßige Anlage der Bergstädte mit quadratischem Markt und regelmäßigem rechtwinkligen Straßennetz. Durch eine bergbaulich geschichtsträchtige Landschaft erreicht man Pobershau. Die bergmännische Streusiedlung lädt mit Schaubergwerk „Zum Tiefen Molchner Stolln“ Interessierte ein. In Zöblitz wird seit dem 15. Jh. das im Erzgebirge einmalig vorkommende Serpentingestein abgebaut und zu Schmuck und Gebrauchsgegenständen verarbeitet. Die nächste Reisestation ist Olbernhau. Zur Entsilberung von Rohkupfer wurde im Jahr 1537 die Saigerhütte angelegt, die noch heute im Denkmalskomplex Saigerhütte mit Kupferhammer zu besichtigen ist. Der Besuch im Spielzeugdorf Seiffen - dem Zentrum der erzgebirgischen Spielwarenherstellung – ist empfehlenswert. Von Seiffen führt die Reiseroute nach Heidersdorf. Über Sayda, Pfaffroda und Dörnthal mit seiner Wehrgangskirche erreicht man Großhartmannsdorf und nähert sich bei Brand-Erbisdorf dem Zentrum des sächsischen Silberbergbaus. Die künstlich angelegten Stauwässer der Großhartmannsdorfer Teiche, sowie die zahllosen meist bewaldeten Halden künden vom einstigen Bergbau, der um 1168/69 mit dem Silberfund in Christiansdorf, dem heutigen Freiberg, begann. Noch heute kann man unzählige Sachzeugen besichtigen, so z. B. den Schacht „Reiche Zeche“, die Himmelfahrt Fundgrube, Stadt- und Bergbaumuseum sowie die weltberühmten Geowissenschaftlichen Sammlungen. Auf dem letzten Teil der Reise fährt man durch Naundorf und den Tharandter Wald. Über Grillenburg geht es weiter nach Hartha und Tharandt, dem Ort, welcher durch den Forstbotanischen Garten, der auf Anregung Heinrich von Cottas entstanden ist, bekannt wurde. Die Straße führt weiter durch das Tal der Wilden Weißeritz nach Freital, einem ehemaligen Steinkohlerevier. Kurz hinter Freital erreicht man das Ziel des silbernen Bandes – die Stadt Dresden. Dort sind die Schätze im „Grünen Gewölbe“, im „Münzkabinett“ sowie in den Schlössern von Pillnitz und Moritzburg zu entdecken.

Die Ferienstrasse Silberstrasse in Zahlen

Gesamtlänge: 230 km

Museen an der Silberstrasse: 31

Schaubergwerke an der Silberstrasse: 11

Bergbaulehrpfade an der Silberstrasse: 154 km 18 Routen

Silbermannorgeln: Stadtkirche Zöblitz Pfarrkirche Forchheim Pfarrkirche Großhartmannsdorf Dom zu Freiberg (2 Orgeln) Jacobikirche Freiberg Petrikirche Freiberg Katholische Hofkirche Dresden

Wehrgangskirchen an der Ferienstrasse Silberstrasse: Großrückerswalde Dörnthal Mittelsaida Lauterbach Mauersberg Lippersdorf Blick auf den Zwickauer Dom

Mühlen an der Silberstrasse Museum Sägewerk August Frenzel in Markersbach, ein produzierendes Museum der Holzindustrie Süss-Mahlmühle Raschau, mit einem Glockenspiel aus Meißner Porzellan Sägewerk Pobershau, stellt die beliebten Holzhandwagen für Kinder her Sägewerk an der Kniebreche in Zöblitz, die modernste Produktionsstätte der Region Säge- und Hobelwerk Pockau, Handwerk wird mit alter und neuer Technik ausgeübt Ölmühle Pockau, ein in Mitteleuropa einmaliges Stampfwerk und Keilpresse mit Hammer Ölmühle Dörnthal, man kann die traditionelle Leinölgewinnung erleben Teichmühle Großhartmannsdorf, ehemalige Mahl- und Brettschneidemühle Obermühle Großhartmannsdorf, die erste Wassermühle mit Mühlteich in der Region Freibergsdorfer Hammerwerk, originalgetreu rekonstruiertes Hammerwerk der Region

Preßnitztalbahn

Etwa 4,5km westlich von Satzung schneidet sich das Pressnitztal tief in das Gebirge ein. Das Tal liegt ca. 350m niedriger als der 890m hohe Hirtstein. Mit dem PKW gelangt man in nur 5 Autominuten nach Steinbach. Mit dem Rad ist die Strecke in ca. 15 Minuten und zu Fuß entlang der Wanderwege in etwa 1 Stunde zu bewältigen. In Steinbach beginnt die Eisenbahnstrecke der historischen Pressnitztal-Schmalspurbahn, die über Schmalzgrube bis in die 10km entfernte Bergstadt Jöhstadt führt. Sie galt Zeit ihres Bestehens als die landschaftlich reizvollste Schmalspurbahn Sachsens Die historische Streckenführung Die Strecke verlief einst von Wolkenstein aus durch das Schwarzwasser- und Preßnitztal nach Jöhstadt und berührte dabei die Orte Großrückerswalde, Niederschmiedeberg, Steinbach und Schmalzgrube. Diese Orte besaßen jeweils einen Bahnhof. Ferner gab es noch die Haltepunkte Streckewalde, Oberschmiedeberg und Schlössel. Insgesamt war die Strecke 23 km lang und in ihrer Streckenführung außerordentlich abwechslungsreich. Landwirtschaftlich geprägte Feld- und Wiesenlandschaften wechselten sich mit Flußauen und Wäldern ab, Industriebetriebe – vor allem in Niederschmiedeberg – und der Verkehrsknoten Wolkenstein prägten den Charakter der Bahn in ihrer infrastrukturellen Funktion. Geschichte Erste Bemühungen für den Bahnbau gab es schon 1867, die Planungen begannen 1876, zogen sich über 25 Jahre hin bis zur Eröffnung der Bahn am 1.Juni 1892. Zuverlässig verrichtete die Bahn ihren Dienst bis man sie gegen den entschiedenen Willen der Anliegergemeinden und der Bevölkerung in 2 Etappen 1984 und 1986 still legte und bis 1989 völlig demontierte. So wie die Bahn verschwanden ab 1989 nach und nach alle Industriebetriebe. Die Bahn aber blieb in der Bevölkerung verwurzelt. Eisenbahnfreunde begannen 1991 mit dem Wiederaufbau der Bahn von Jöhstadt aus als Museumsbahn und erreichten im Jahr 2000 Steinbach mit seinem weltberühmten Wasserhaus. Die Bahn mit ihren Dampflokomotiven und historischen Schmalspurwagen ist heute Motor des Fremdenverkehrs im Preßnitztal. Aus einem losen Zusammenschluss entwickelte sich die IG Preßnitztalbahn, die die Dampfbetriebene Schmalspurbahn als Museumsbahn betreibt, sowie das Eisenbahnverkehrsunternhmen (EVU) Press GmbH. Fahrbetrieb der Pressnitztalbahn Die Pressnitztalbahn fährt heutzutage fast jedes Wochenende von Mitte April bis Ende Oktober, ausserdem im Februar, jedes Adventswochenende, sowie jeden Tag vom 27. Dezember bis 1. Januar. Den aktuellen Fahrplan können Sie HIER herunter laden! Radwandern mit der Bahn Der stillgelegte untere Teil der Bahn von Steinbach nach Streckewalde ist nach dem Wiederaufbau der demontierten Brücken als Radwanderweg nutzbar und wegen seiner geringen Steigung auch für Kinder „erfahrbar“. Fahrräder, Kinderwagen und im Winter auch Skier und Schlitten, werden im Gepäckwagen der Museumszüge kostenfrei befördert. Wandern mit der Bahn von Steinbach zum Hirtstein Vom Bahnhof Steinbach, der am Haus Krausse eine Wandertafel besitzt, führt ein gut gekennzeichneter Wanderweg in stetiger, aber mäßiger Steigung hinauf auf den Hirtstein bei Satzung. Der Weg ist befestigt und gut begehbar. Er endet nach 6.5 km, für die man 2 Stunden einplanen sollte, am Berggasthof Hirtsteinbaude auf 890m über n.N. Ruhebänke in ausreichender Zahl und die Schutzhütte am Glösenstein auf halber Wegstrecke dienen der Rast und ermöglichen ein Picknick. von Steinbach nach Schmalzgrube Ebenfalls vom Bahnhof Steinbach führt ein landschaftlich reizvoller Wanderweg entlang der Bahnstrecke bis nach Schlössel. Im Tal der Preßnitz wechseln sich Auenwiesen mit Felslandschaften und Bergwäldern ab. Oberhalb von Steinbach erreicht man nach 1.5 km das Besucherbergwerk Andreas-Gegentrum-Stolln, das auch über einen Haltepunkt der Bahn verfügt. Weiter talaufwärts entfernen sich Gleis und Wanderweg immer weiter von der Talstraße. Die Bahn nimmt hier Waldbahncharakter an, die ohnehin nur schwach befahrene Straße entschwindet völlig aus der Wahrnehmung, bis man Schmalzgrube erreicht. von Schmalzgrube zum Hirtstein Von Schmalzgrube aus führt ein gut beschilderter und auch für ungeübte gut zu bewältigender Wanderweg wiederum zum Hirtstein, einem der schönsten Aussichtspunkte im Erzgebirge. Berg und Berggasthof stehen völlig frei und bieten einen unvergleichlichen Panoramablick über das Erzgebirge bis hinein ins Leipziger Land. Den Hirtstein erreicht man je nach Kondition in 2 Stunden. Der Berggasthof Hirtsteinbaude lädt zur Stärkung ein und bietet dem Wanderer und Skiwanderer Rast und Unterkunft in heimeliger Atmosphäre. Am nahen Sportplatz beginnt während der Skisaison ein 35 km langes Netz erstklassig gespurter Langlaufloipen in freier Natur. von Schmalzgrube nach Schlössel Zurück in Schmalzgrube beginnt die Wanderung entlang der Preßnitz am Bahnübergang oberhalb des Bahnhofes. Der Wanderweg nach Schlössel entfernt sich von der Verkehrsstraße und folgt durch idyllische Wald- und Flusslandschaften der Bahn bis zum Haltepunkt Loreleyfelsen, der eigens für Wanderer eingerichtet wurde. Der Schmalspurzug hält hier nach Bedarf. Der Wanderer kann von hier aus seinen Weg entlang der Preßnitz oder hinauf nach Grumbach fortsetzen. Unser Bahnwanderweg endet nach 7 km und etwa 2 bis 2.5 Stunden Fußweg am Haltepunkt Schlössel.

Industrie Kultour Erzgebirge

"In Chemnitz wird gearbeitet, in Leipzig gehandelt und in Dresden geprasst" Das wußte Ende des 19. Jahrhunderts der Chemnitzer Volksmund zur Arbeitsteilung zwischen den drei sächsischen Metropolen zu sagen. Tatsächlich bestimmten Textilindudtrie und Maschinenbau mehr als 150 Jahre lang die Wirtschaft. Sie machte die sächsischen Regionen weltweit bekannt. Doch auch abseits dieser Branchen entwickelten sich wichtige Industriezweige. Vorallem das Kunsthandwerk brachte zwischen Crimmitschau, Schneeberg und Olbernhau viele Menschen in Lohn und Brot. Perlenstickerei, Posamentenfertigung, Glasbläserei und Porzellanherstellung sind nur einige der ökonomischen Richtungen, die bis heute nachwirken. Noch jetzt werden an historischer Stelle Bier gebraut, Textilien hergestellt oder Strümpfe gestrickt. Die Geschichte der Industrie im Erzgebirge ist umso spannender, als zahlreiche Betriebe einen Blick in die laufende Produktion gestatten.

Industrie Kultour Erzgebirge

"In Chemnitz wird gearbeitet, in Leipzig gehandelt und in Dresden geprasst" Das wußte Ende des 19. Jahrhunderts der Chemnitzer Volksmund zur Arbeitsteilung zwischen den drei sächsischen Metropolen zu sagen. Tatsächlich bestimmten Textilindudtrie und Maschinenbau mehr als 150 Jahre lang die Wirtschaft. Sie machte die sächsischen Regionen weltweit bekannt. Doch auch abseits dieser Branchen entwickelten sich wichtige Industriezweige. Vorallem das Kunsthandwerk brachte zwischen Crimmitschau, Schneeberg und Olbernhau viele Menschen in Lohn und Brot. Perlenstickerei, Posamentenfertigung, Glasbläserei und Porzellanherstellung sind nur einige der ökonomischen Richtungen, die bis heute nachwirken. Noch jetzt werden an historischer Stelle Bier gebraut, Textilien hergestellt oder Strümpfe gestrickt. Die Geschichte der Industrie im Erzgebirge ist umso spannender, als zahlreiche Betriebe einen Blick in die laufende Produktion gestatten.

Zittauer Schmalspurbahn

Die Bahn bringt seit über 100 Jahren die Gäste bequem von Zittau aus bis zu den Kurorten Oybin und Jonsdorf. Der Bahnhof Bertsdorf ist etwas besonderes, weil sich hier die Strecke teilt und täglich eine Doppelausfahrt zu erleben ist. Jonsdorf empfiehlt sich besonders als Ausgangspunkt für Wanderungen durchs Gebirge. In der alten Handelsstadt Zittau als Teil der Via Regia befindet sich mit dem großen Fastentuch eines der bedeutendsten religiösen Relikte Sachsens. Daneben lädt Sie natürlich auch die historische Altstadt zu einem Bummel ein. Die Zittauer Schmalspurbahn – auch als Zug Ohne jegliche Eile bekannt – erwartet Sie gern zu einer Mitfahrt. Vom Berg aus ist im Tal die kleine Bahn zu sehen, die von hier oben ganz winzig aussieht.Mit den Burg- und Klosterzügen können auch Sie auf bequeme Weise von Zittau aus bis zum Berg Oybin fahren. Die geführte Veranstaltung informiert Sie ausführlich über Geschichte und Region und auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz, für weiterreichende Gaumenfreuden empfiehlt sich eine Fahrt im Gourmetzug. Sollten Sie auf Historie wert legen, sind Ihnen die Zittauer Stadtwächterzüge besonders zu empfehlen. Im Dreiländereck zu Tschechien und Polen liegt das Zittauer Gebirge. Über den Sandsteinfelsen und der urwüchsigen Natur erhebt sich seit über 600 Jahren die romantische Ruine von Burg und Kloster Oybin.

Weißeritztalbahn

Die immer entlang des Flusses führende Bahnstrecke wurde auf großen Abschnitten derart zerstört, dass der Wiederaufbau fast einem Neubau gleichzusetzen war. Viele fragten sich, wieso in der heutigen, hoch technisierten Zeit der Aufbau der Bahn so lange auf sich warten ließ. Neben der defekten Gleisanlage war aber ein neuer Betreiber zu finden, der diese reizvolle Bahn zu einem Ziel für viele Gäste entwickelt. Mit der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH konnte ein Unternehmen gefunden werden, was mit dem Betrieb auf der Fichtelbergbahn und der Lößnitzgrundbahn über hervorragende Erfahrungen mit touristischen Eisenbahnen verfügt und damit in der Lage ist, die Bahn wieder zu einem der Anziehungspunkte der Region werden zu lassen. So lädt künftig beispielsweise ein Aussichtswagen, besonders in den Sommermonaten, zu einer Ausflugsfahrt durch den Rabenauer Grund ein. Ein wichtiger Punkt beim Wiederaufbau war es, die Bahn künftig so zu gestalten, dass sie nicht erneut derart vom Weißeritzfluß in Mitleidenschaft gezogen werden kann wie im Jahr 2002. Ein zerstörerisches Hochwasser verwüstete nicht nur da, sondern in der über 125jährigen Geschichte der Bahn schon einige Male die Gleise im Weißeritztal. Als zweiter Bauabschnitt ist der Aufbau der Strecke über Schmiedeberg bis hinauf nach Kurort Kipsdorf im Osterzgebirge vorgesehen. Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH und alle Beteiligten sind bemüht, die Weißeritztalbahn so schnell wie möglich wieder komplett befahrbar zu machen. Dann werden die Gäste erneut, wie einst bereits seit 1883, von Freital-Hainsberg im gemütlichen Tempo durch die zahlreichen engen Kurven des Rabenauer Grundes, vorbei an der Talsperre Malter und über das Schmiedeberger Viadukt bis hinaus ins Osterzgebirge nach Kurort Kipsdorf fahren können. Zu einer Mitfahrt auf der Weißeritztalbahn – der ältesten dienstfähigen Schmalspurbahn Sachsens – können wir Sie nach über sechs Jahren Betriebsunterbrechung endlich wieder einladen. Bei den schweren Unwettern im August 2002 im Osterzgebirge, bei denen unvorstellbare Mengen Regen fielen, konnte auch die Talsperre Malter, einst zum Schutz vor Hochwasser konzipiert, nicht mehr helfen. Die Wassermassen der Roten und der Wilden Weißeritz zerstörten nicht nur den romantischen Rabenauer Grund, große Teile der Stadt Freital und selbst Teile von Dresden, sondern auch die Weißeritztalbahn

Lößnitzgrundbahn

Entlang der Radebeuler Weinhänge dampft täglich die Lößnitzgrundbahn. Auf schmaler sächsischer Spur fährt sie durch die Straßen der Stadt und den romantischen Lößnitzgrund bis hinauf nach Moritzburg. Hier erwartet Sie das Schloss und die neu gestaltete Moritzburger Allee mit den zahlreichen kleinen Läden und Restaurants. Nach Moritzburg wandelt sich das Bild der Umgebung und Sie erleben bei der Fahrt mit der Bahn die ausgedehnten Wälder und Felder der Moritzburger Hügel- und Teichlandschaft. Die Lößnitzgrundbahn endet schließlich im kleinen Städtchen Radeburg, in der unser Pinselheinrich – Heinrich Zille – der Maler des Berliner Millieu, geboren wurde. Als er 1867 mit seinen Eltern nach Berlin zog, musste Radeburg allerdings noch 17 Jahre auf die Eröffnung der Eisenbahn warten. Ob Zille je mit der Lößnitzgrundbahn gefahren ist, wurde nicht überliefert. Dagegen können Sie noch heute so mit der Dampfeisenbahn reisen wie zu Zilles Zeiten. Aber bitte vergessen Sie dabei nicht, den Grafen Wackerbarth, unseren August den Starken und den Maler Heinrich Zille zu besuchen

Döllnitzbahn

Die regionalen Besonderheiten erwarten Sie in der Erlebniswelt Döllnitzbahn, entlang der Bahnstrecke werden die unterschiedlichen Traditionen erlebbar vereint. Von der Stadt Oschatz mit ihrem vielschichtigen Angeboten – von der historische Altstadt bis zum O-Schatz-Park – führt die Bahn in die Region um Mügeln. Entlang der Strecke begegnen Ihnen immer wieder außergewöhnliche Angebote wie im ehemals größten Schmalspurbahnhof Europas in Mügeln. Die vorhandenen Gleisanlagen und Gebäude sind ein imposanter Anblick für eine Schmalspurbahn. Am Ende der Bahnstrecke in Glossen haben sie das erwähnte Obstanbaugebiet erreicht und können vom Endbahnhof Glossen aus interessante Wanderungen ins Obstland unternehmen. Darüber hinaus bieten Ihnen die vielen kleinen Pensionen, Hotels und das Europäische Jugendcamp die Möglichkeit, mehrere Tage in der Region zu bleiben. Schon 1838 erreichte die Eisenbahn von Leipzig aus die Stadt Oschatz. Es sollte dann noch 47 Jahre dauern, bis 1885 die Schmalspurbahn das vorwiegend landwirtschaftlich geprägte Gebiet entlang der Döllnitz an die große Bahn anschloss. Nicht im traditionellen Bergbaugebiet des Erzgebirges, wie man vielleicht vermuten würde, sondern in der eher flachen Landschaft südlich von Leipzig blickt die Döllnitzbahn auf die längste Tradition im Transport von Bergbaugütern per Schmalspurbahn in Sachsen zurück. Dies ist dem Kaolin zu verdanken, welches noch heute im Gebiet um Mügeln und Kemmlitz abgebaut wird und als weißes Pulver ein wichtiger Bestandteil der Porzellanproduktion ist. Knapp 100 Jahre transportierte die Döllnitzbahn das wertvolle Mineral vom Abbaugebiet nach Oschatz. Die sehr fruchtbaren Böden der Region wurden zum Anbau von Zuckerrüben genutzt. Jeweils im Herbst herrschte Hochbetrieb auf der Bahn und alle verfügbaren offenen Wagen waren im Einsatz, um die wertvolle Fracht rechtzeitig von den Ladestellen in die Zuckerfabriken zu fahren

Fichtelbergbahn

Wie wäre es denn, wenn Sie mit der Dampfeisenbahn in die höchstgelegene Stadt Deutschlands fahren. Mit der Fichtelbergbahn erreichen Sie von Cranzahl aus den Kurort Oberwiesenthal in 914 m Höhe nach einer einstündigen Fahrt durch die romantische Landschaft des oberen Erzgebirges. Eine Reise, wie sie unsere Großeltern schon genau so unternahmen, um zur Sommerfrische an den Fichtelberg zu kommen. Von Sommerfrische spricht heute keiner mehr, aber immer noch können im Fichtelberggebiet das ganze Jahr über viele Gäste begrüßt werden. Wenn inzwischen auch nicht mehr alle mit der Bahn kommen, so ist eine Fahrt mit ihr bei einem beschaulichen Tempo von 25 km/h noch heute ein besonderes Erlebnis. Nach einer Stunde stetiger Fahrt bergan überquert die kleine Bahn kurz vor Ihrem Ziel das Hüttenbachviadukt, mit 110 m Länge und 23 m Höhe das größte Bauwerk der Strecke. Nicht nur im Winter, sondern auch während der anderen Jahreszeiten ist der Kurort Oberwiesenthal stets eine Reise wert.

Sachsen unter Dampf

Vom Zittauer Gebirge über das sächsische Elbland bis hinauf zum Erzgebirgskamm reicht die Palette der Angebote des täglichen Dampfeisenbahnbetriebs. Egal für welche Bahn Sie sich entscheiden, bei einer Mitfahrt durchfahren Sie reizvolle Landschaften von der weiträumigen Leipziger Tieflandsbucht bis zu den engen, romantischen Tälern im Erzgebirge. Im Burgen- und Heideland fährt die Döllnitzbahn in der Woche mit alten Dieselloks und zu Sonderfahrten mit Dampf. Erleben Sie eine Fahrt mit der Fichtelbergbahn durch das schöne Erzgebirge von Cranzahl in Deutschlands höchstgelegene Stadt Oberwiesenthal. Schauen Sie doch mal am östlichen Ende des Erzgebirges in Freital bei der Weißeritztalbahn vorbei, welche sich durch den romantischen Rabenauer Grund schlängelnd, entlang der Talsperre Malter bis nach Dippoldiswalde dampft. Erleben Sie die Besonderheiten der Regionen, bei der Lößnitzgrundbahn in speziellen Weinzügen, die Sie durch das sächsische Elbland bis zum barocken Jagdschloss Moritzburg oder gar bis in die Heinrich-Zille-Stadt Radeburg bringt. Im östlichsten Zipfel Sachsens, am Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien, können Sie mit der Zittauer Schmalspurbahn durch die Naturschönheiten des kleinsten deutschen Mittelgebirges bis zu den Kurorten Oybin und Jonsdorf reisen. Aktuell können Sie Informationen zu folgenden Bahnrouten abrufen:

Lernstraße der Energie

Braunkohleförderung und Energieerzeugung bildeten in unserer Region der Oberlausitz die Existenzgrundlage für mehrere Generationen. Der Preis dafür war aber auch die massive Schädigung von Mensch, Umwelt und Bausubstanz. Nach 1990 brach diese wirtschaftliche Basis in großem Ausmaße weg. Bald wurden jedoch - von Kraftwerkern, Bergleuten, und sich auf diese Zusammenhänge Beziehende - Vereine und Initiativen gegründet, die sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Energiethematik beschäftigen. Wiederum 11 dieser Einzelinitiativen - alle Lern- und Erlebnisorte - schlossen sich im Projekt »Lernstraße Energie« zusammen. Durch dieses Engagement entsteht ein Zusammenhang, der eine besondere Anziehungskraft auf Bildungsträger der Euroregion Neiße und unsere touristischen Besucher entfaltet. Dafür stehen nicht nur Turbinen, Kessel oder Bagger als energietechnisches Anschauungsmaterial zur Verfügung, sondern auch kompetente Fachleute und von der Energiegeschichte betroffene Menschen als gesprächsbereite »Lernhelfer«. Besucher erleben Fauna und Flora in Tagebaufolgelandschaften. Zu besuchen sind großartige gerettete Kulturgüter. Die Erinnerung an mutige Menschen wird lebendig, die sich einer Folgen nicht bedenkenden Energiepolitik in den Weg stellten. Zu bestaunen sind aber auch Orte, die für die Gegenwart und Zukunft stehen, für den Energiewandel, der auch in unserer Region unübersehbar ist, Orte, die für ein neu gewachsenes Umweltbewusstsein stehen, bis hin zu großartigen Spiellandschaften, geschaffen von Menschen, die sich Teile des Erbes kreativ aneignen, es verfremden, es für neue Ideen nutzen.

Lernstraße der Energie

Braunkohleförderung und Energieerzeugung bildeten in unserer Region der Oberlausitz die Existenzgrundlage für mehrere Generationen. Der Preis dafür war aber auch die massive Schädigung von Mensch, Umwelt und Bausubstanz. Nach 1990 brach diese wirtschaftliche Basis in großem Ausmaße weg. Bald wurden jedoch - von Kraftwerkern, Bergleuten, und sich auf diese Zusammenhänge Beziehende - Vereine und Initiativen gegründet, die sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Energiethematik beschäftigen. Wiederum 11 dieser Einzelinitiativen - alle Lern- und Erlebnisorte - schlossen sich im Projekt »Lernstraße Energie« zusammen. Durch dieses Engagement entsteht ein Zusammenhang, der eine besondere Anziehungskraft auf Bildungsträger der Euroregion Neiße und unsere touristischen Besucher entfaltet. Dafür stehen nicht nur Turbinen, Kessel oder Bagger als energietechnisches Anschauungsmaterial zur Verfügung, sondern auch kompetente Fachleute und von der Energiegeschichte betroffene Menschen als gesprächsbereite »Lernhelfer«. Besucher erleben Fauna und Flora in Tagebaufolgelandschaften. Zu besuchen sind großartige gerettete Kulturgüter. Die Erinnerung an mutige Menschen wird lebendig, die sich einer Folgen nicht bedenkenden Energiepolitik in den Weg stellten. Zu bestaunen sind aber auch Orte, die für die Gegenwart und Zukunft stehen, für den Energiewandel, der auch in unserer Region unübersehbar ist, Orte, die für ein neu gewachsenes Umweltbewusstsein stehen, bis hin zu großartigen Spiellandschaften, geschaffen von Menschen, die sich Teile des Erbes kreativ aneignen, es verfremden, es für neue Ideen nutzen.

Europäische Route der Industriekultur

Die Industrialisierung Europas hat das Gesicht unserer Erde verändert. Zurück bleibt ein reiches industriekulturelles Erbe. Das ist über ganz Europa verteilt – ein riesiges Netzwerk. Man muss es nur aktivieren. Genau das tut ERIH: die Europäische Route der Industriekultur. Sie ist eine aufregende Entdeckungsreise zu den Meilensteinen der europäischen Industriegeschichte. Jede Region hat ihre Spezialitäten: Was für Küche und Gaumen gilt, trifft auch auf die europäische Industriekultur zu. Deren Stärke liegt tatsächlich genau darin: aus vielfältigen Traditionen ein großes Ganzes zu machen. Die regionalen Routen erschließen Landschaften und Gebiete, denen die europäische Industriegeschichte ihren Stempel aufgedrückt hat. Das Ruhrgebiet zum Beispiel. Oder Südwales, die "erste Industrienation der Welt". Dazu gehören immer auch weniger bedeutende Industriedenkmäler - die kleinen Räder im großen Getriebe. ERIH, das ist die Europäische Route der Industriekultur - ein Netzwerk der wichtigsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Das Rückgrat bilden die so genannten Ankerpunkte. Gemeint sind die herausragenden Industriedenkmäler im einstigen Herzen der Industriellen Revolution: zunächst in Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland. Doch das ist nur der Anfang. Denn ERIH wird wachsen - bis an die Grenzen Europas.

Für Sachsen stehen hier die Routen:

Europäische Route der Industriekultur

Die Industrialisierung Europas hat das Gesicht unserer Erde verändert. Zurück bleibt ein reiches industriekulturelles Erbe. Das ist über ganz Europa verteilt – ein riesiges Netzwerk. Man muss es nur aktivieren. Genau das tut ERIH: die Europäische Route der Industriekultur. Sie ist eine aufregende Entdeckungsreise zu den Meilensteinen der europäischen Industriegeschichte. Jede Region hat ihre Spezialitäten: Was für Küche und Gaumen gilt, trifft auch auf die europäische Industriekultur zu. Deren Stärke liegt tatsächlich genau darin: aus vielfältigen Traditionen ein großes Ganzes zu machen. Die regionalen Routen erschließen Landschaften und Gebiete, denen die europäische Industriegeschichte ihren Stempel aufgedrückt hat. Das Ruhrgebiet zum Beispiel. Oder Südwales, die "erste Industrienation der Welt". Dazu gehören immer auch weniger bedeutende Industriedenkmäler - die kleinen Räder im großen Getriebe. ERIH, das ist die Europäische Route der Industriekultur - ein Netzwerk der wichtigsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Das Rückgrat bilden die so genannten Ankerpunkte. Gemeint sind die herausragenden Industriedenkmäler im einstigen Herzen der Industriellen Revolution: zunächst in Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland. Doch das ist nur der Anfang. Denn ERIH wird wachsen - bis an die Grenzen Europas.

Für Sachsen stehen hier die Routen:

Fürstenstraße der Wettiner

Die Fürstenstraße der Wettiner, deren Mittelpunkt das Stammschloß der Wettiner in Wettin an der Saale ist, will als erste Ferienstraße Mitteldeutschlands die reiche Kultur- und Naturlandschaft für den kulturell interessierten Autotouristen erschlie- ßen. Außer der Hauptroute - von Bayreuth kommend - gibt es mehrere Nebenstrecken. Eine die-ser Straßen-führungen ist die sogenannte Nordroute, welche von Spremberg kommend durch Senftenberg, Calau, Fürstlich Drehna, Doberlug-Kirchhain, Bad Liebenwerda nach Elsterwerda, Lauchhammer durchs Amt Ruhland, Amt Ortrand, entlang der Perlen Zabeltitz und Schönfeld weiter nach Kalkreuth, Großenhain, zur Wiege von Sachsen - nach Meißen führt.

Die Initiatoren möchten mit der Ferienstraße die reichhaltige Kultur- und Naturlandschaft Mitteldeutschlands für den interessierten Autotouristen erschließen. Das historisch-touristische Projekt wird ohne öffentliche Beteiligung der Länder vom Verein „Fürstenstraße der Wettiner“ e.V., einzelnen Kommunen und Privaten Sponsoren getragen. Die Gesamtlänge inkl. der vier Nebenrouten beträgt über 3.330 km, wobei die Länge der Hauptstrecke über 1.200 km beträgt. Die Themenstraße gliedert sich in insgesamt fünf unterschiedliche Routen, deren Zentrum die Burg Wettin, der ehemalige Stammsitz der Wettiner in Wettin an der Saale ist.

Hauptroute mit 1.206 km

Bayreuth – Kulmbach – Sonnefeld – Coburg – Neustadt bei Coburg – Sonneberg – Eisfeld – Schleusingen – Hildburghausen – Bad Colberg-Heldburg – Römhild – Kloster Veßra – Henneberg – Meiningen – Wasungen – Schmalkalden – Bad Liebenstein – Ruhla – Eisenach – Bad Langensalza – Gotha – Mühlberg – Erfurt – Ettersburg – Weimar – Apolda – Jena – Dornburg/Saale – Camburg – Eckartsberga – Bad Kösen – Naumburg/Saale – Weißenfels – Lützen – Bad Dürrenberg – Merseburg – Querfurt – Halle – Wettin – Löbejün – Zörbig – Brehna – Delitzsch – Leipzig – Rötha – Bad Lausick – Colditz – Grimma – Wermsdorf – Wurzen – Eilenburg – Bad Düben – Wittenberg – Wartenburg – Pretzsch/Elbe – Jessen (Elster) – Prettin – Torgau – Belgern – Mühlberg/Elbe – Zeithain – Döbeln – Nossen – Meißen – Moritzburg – Dresden – Heidenau – Pirna – Königstein (Sächsische Schweiz) 

Nordroute mit 994 km

 Wettin – Gerbstedt – Eisleben – Sangerhausen – Mansfeld – Ballenstedt – Gernrode – Quedlinburg – Halberstadt – Magdeburg – Burg – Gommern – Barby – Zerbst – Wiesenburg/Mark – Belzig – Niemegk – Wittenberg – Seyda – Jüterbog – Dahme/Mark – Baruth/Mark – Golßen – Lübben (Spreewald) – Groß Leuthen – Straupitz – Lieberose – Friedland – Neuzelle – Guben – Bad Muskau – Spremberg – Senftenberg – Calau – Fürstlich Drehna – Luckau – Sonnewalde – Doberlug-Kirchhain – Bad Liebenwerda – Elsterwerda – Lauchhammer – Ortrand – Großenhain – Diesbar-Seußlitz – Meißen

Ostroute mit 302 km

Dresden – Radeberg – Pulsnitz – Kamenz – Wittichenau – Hoyerswerda – Kleinwelka – Bautzen – Löbau – Reichenbach/Oberlausitz – Görlitz – Zittau – Herrnhut – Eibau – Bischofswerda – Stolpen – Pillnitz – Dresden  

Südroute mit 444 km

Jena – Bürgel – Eisenberg – Crossen – Zeitz – Pegau – Lucka – Altenburg – Kohren-Sahlis – Geithain – Rochlitz – Waldenburg (Sachsen) – Glauchau – Meerane – Werdau – Zwickau – Wildenfels – Bad Schlema – Schneeberg – Eibenstock – Johanngeorgenstadt – Schwarzenberg – Zwönitz – Stollberg – Chemnitz – Frankenberg – Augustusburg – Freiberg – Dippoldiswalde – Großsedlitz – Pirna 

Route Ostthüringen-Vogtland-Erzgebirge mit 389 km

Sonneberg – Steinach – Lauscha – Neuhaus am Rennweg – Schwarzburg – Bad Blankenburg – Rudolstadt – Saalfeld – Pößneck – Neustadt an der Orla – Triptis – Weida – Greiz – Reichenbach im Vogtland – Plauen – Oelsnitz – Adorf/Vogtland – Bad Elster – Bad Brambach – Landwüst – Markneukirchen – Klingenthal – Carlsfeld (Eibenstock) – Johanngeorgenstadt – Oberwiesenthal – Annaberg-Buchholz – Ehrenfriedersdorf – Zschopau – Augustusburg

Fürstenstraße der Wettiner

Die Fürstenstraße der Wettiner, deren Mittelpunkt das Stammschloß der Wettiner in Wettin an der Saale ist, will als erste Ferienstraße Mitteldeutschlands die reiche Kultur- und Naturlandschaft für den kulturell interessierten Autotouristen erschlie- ßen. Außer der Hauptroute - von Bayreuth kommend - gibt es mehrere Nebenstrecken. Eine die-ser Straßen-führungen ist die sogenannte Nordroute, welche von Spremberg kommend durch Senftenberg, Calau, Fürstlich Drehna, Doberlug-Kirchhain, Bad Liebenwerda nach Elsterwerda, Lauchhammer durchs Amt Ruhland, Amt Ortrand, entlang der Perlen Zabeltitz und Schönfeld weiter nach Kalkreuth, Großenhain, zur Wiege von Sachsen - nach Meißen führt.

Die Initiatoren möchten mit der Ferienstraße die reichhaltige Kultur- und Naturlandschaft Mitteldeutschlands für den interessierten Autotouristen erschließen. Das historisch-touristische Projekt wird ohne öffentliche Beteiligung der Länder vom Verein „Fürstenstraße der Wettiner“ e.V., einzelnen Kommunen und Privaten Sponsoren getragen. Die Gesamtlänge inkl. der vier Nebenrouten beträgt über 3.330 km, wobei die Länge der Hauptstrecke über 1.200 km beträgt. Die Themenstraße gliedert sich in insgesamt fünf unterschiedliche Routen, deren Zentrum die Burg Wettin, der ehemalige Stammsitz der Wettiner in Wettin an der Saale ist.

Hauptroute mit 1.206 km

Bayreuth – Kulmbach – Sonnefeld – Coburg – Neustadt bei Coburg – Sonneberg – Eisfeld – Schleusingen – Hildburghausen – Bad Colberg-Heldburg – Römhild – Kloster Veßra – Henneberg – Meiningen – Wasungen – Schmalkalden – Bad Liebenstein – Ruhla – Eisenach – Bad Langensalza – Gotha – Mühlberg – Erfurt – Ettersburg – Weimar – Apolda – Jena – Dornburg/Saale – Camburg – Eckartsberga – Bad Kösen – Naumburg/Saale – Weißenfels – Lützen – Bad Dürrenberg – Merseburg – Querfurt – Halle – Wettin – Löbejün – Zörbig – Brehna – Delitzsch – Leipzig – Rötha – Bad Lausick – Colditz – Grimma – Wermsdorf – Wurzen – Eilenburg – Bad Düben – Wittenberg – Wartenburg – Pretzsch/Elbe – Jessen (Elster) – Prettin – Torgau – Belgern – Mühlberg/Elbe – Zeithain – Döbeln – Nossen – Meißen – Moritzburg – Dresden – Heidenau – Pirna – Königstein (Sächsische Schweiz) 

Nordroute mit 994 km

 Wettin – Gerbstedt – Eisleben – Sangerhausen – Mansfeld – Ballenstedt – Gernrode – Quedlinburg – Halberstadt – Magdeburg – Burg – Gommern – Barby – Zerbst – Wiesenburg/Mark – Belzig – Niemegk – Wittenberg – Seyda – Jüterbog – Dahme/Mark – Baruth/Mark – Golßen – Lübben (Spreewald) – Groß Leuthen – Straupitz – Lieberose – Friedland – Neuzelle – Guben – Bad Muskau – Spremberg – Senftenberg – Calau – Fürstlich Drehna – Luckau – Sonnewalde – Doberlug-Kirchhain – Bad Liebenwerda – Elsterwerda – Lauchhammer – Ortrand – Großenhain – Diesbar-Seußlitz – Meißen

Ostroute mit 302 km

Dresden – Radeberg – Pulsnitz – Kamenz – Wittichenau – Hoyerswerda – Kleinwelka – Bautzen – Löbau – Reichenbach/Oberlausitz – Görlitz – Zittau – Herrnhut – Eibau – Bischofswerda – Stolpen – Pillnitz – Dresden  

Südroute mit 444 km

Jena – Bürgel – Eisenberg – Crossen – Zeitz – Pegau – Lucka – Altenburg – Kohren-Sahlis – Geithain – Rochlitz – Waldenburg (Sachsen) – Glauchau – Meerane – Werdau – Zwickau – Wildenfels – Bad Schlema – Schneeberg – Eibenstock – Johanngeorgenstadt – Schwarzenberg – Zwönitz – Stollberg – Chemnitz – Frankenberg – Augustusburg – Freiberg – Dippoldiswalde – Großsedlitz – Pirna 

Route Ostthüringen-Vogtland-Erzgebirge mit 389 km

Sonneberg – Steinach – Lauscha – Neuhaus am Rennweg – Schwarzburg – Bad Blankenburg – Rudolstadt – Saalfeld – Pößneck – Neustadt an der Orla – Triptis – Weida – Greiz – Reichenbach im Vogtland – Plauen – Oelsnitz – Adorf/Vogtland – Bad Elster – Bad Brambach – Landwüst – Markneukirchen – Klingenthal – Carlsfeld (Eibenstock) – Johanngeorgenstadt – Oberwiesenthal – Annaberg-Buchholz – Ehrenfriedersdorf – Zschopau – Augustusburg

Mitteldeutsche Straße der Braunkohle

Die Mitteldeutsche Straße der Braunkohle verläuft mit ihrer Hauptroute vom Bergwitzsee bei Kemberg über Gräfenhainichen, Bitterfeld und Delitzsch nach Leipzig, weiter über Borna und Altenburg, Zeitz und Weißenfels zum Geiseltal und endet in Halle. Sie verbindet damit als länderübergreifende "Touristische Straße" ca. 70 Sachzeugen der Braunkohlenförderung und -verarbeitung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Objektpalette reicht von Aussichtpunkten an aktiven Bergbaustätten über Veredlungsanlagen, Museen zur Thematik, Gedenksteinen devastierter Orte bis zu neu entstandenen Seen für Tourismus und Naherholung. Regionalrouten und Abstecher ergänzen das Konzept und erschließen Sehenswertes außerhalb der touristischen Brennpunkte. Zur Straße der Braunkohle, deren Verlauf in ein überaus reiches kulturhistorisches Umfeld eingebettet ist, zählen aktuell 70 größere und insgesamt über 200 Bergbau-Sachzeugen vom Bagger bis zum Gedenkstein, die thematisch folgenden Komplexen angehören: Technik/Industriearchitektur (Tagebau-Großgeräte, Kraftwerke, Brikettfabriken, Bahnanlagen) Natur und Landschaft (geologische Aufschlüsse, Naturrefugien) Bildung (Museen, Dauerausstellungen, Lehrpfade, Aussichtspunkte) Siedlung (Archäologie, Bergharbeitersiedlungen, Gedenksteine, Umsiedlung) Sport, Freizeit, Erholung (Wassersport, Camping, Kohlebahn) Wasser (neue Seen, Stauanlagen, verlegte Flüsse, Gewässerverbunde) Bedingt durch den fortschreitenden Braunkohlenbergbau und die Ergebnisse der Sanierung befindet sich eine der größten "Landschaftsbaustellen" unseres Kontinents noch auf absehbare Zeit im Wandel, was stets Neuentdeckungen verspricht. Die zahlreichen Mitglieder und Freunde unseres Dachvereins sind seit 1996 ihrem Hauptanliegen verpflichtet, die vielfältigen Hinterlassenschaften der Braunkohlenindustrie in Mitteldeutschland für Einheimische und Gäste zugänglich zu machen

Mitteldeutsche Straße der Braunkohle

Die Mitteldeutsche Straße der Braunkohle verläuft mit ihrer Hauptroute vom Bergwitzsee bei Kemberg über Gräfenhainichen, Bitterfeld und Delitzsch nach Leipzig, weiter über Borna und Altenburg, Zeitz und Weißenfels zum Geiseltal und endet in Halle. Sie verbindet damit als länderübergreifende "Touristische Straße" ca. 70 Sachzeugen der Braunkohlenförderung und -verarbeitung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Objektpalette reicht von Aussichtpunkten an aktiven Bergbaustätten über Veredlungsanlagen, Museen zur Thematik, Gedenksteinen devastierter Orte bis zu neu entstandenen Seen für Tourismus und Naherholung. Regionalrouten und Abstecher ergänzen das Konzept und erschließen Sehenswertes außerhalb der touristischen Brennpunkte. Zur Straße der Braunkohle, deren Verlauf in ein überaus reiches kulturhistorisches Umfeld eingebettet ist, zählen aktuell 70 größere und insgesamt über 200 Bergbau-Sachzeugen vom Bagger bis zum Gedenkstein, die thematisch folgenden Komplexen angehören: Technik/Industriearchitektur (Tagebau-Großgeräte, Kraftwerke, Brikettfabriken, Bahnanlagen) Natur und Landschaft (geologische Aufschlüsse, Naturrefugien) Bildung (Museen, Dauerausstellungen, Lehrpfade, Aussichtspunkte) Siedlung (Archäologie, Bergharbeitersiedlungen, Gedenksteine, Umsiedlung) Sport, Freizeit, Erholung (Wassersport, Camping, Kohlebahn) Wasser (neue Seen, Stauanlagen, verlegte Flüsse, Gewässerverbunde) Bedingt durch den fortschreitenden Braunkohlenbergbau und die Ergebnisse der Sanierung befindet sich eine der größten "Landschaftsbaustellen" unseres Kontinents noch auf absehbare Zeit im Wandel, was stets Neuentdeckungen verspricht. Die zahlreichen Mitglieder und Freunde unseres Dachvereins sind seit 1996 ihrem Hauptanliegen verpflichtet, die vielfältigen Hinterlassenschaften der Braunkohlenindustrie in Mitteldeutschland für Einheimische und Gäste zugänglich zu machen

Alte Salzstraße Mittelsachsen

In Europa tragen viele Straßen den Namen Salzstraße, einige davon werden heute als "Alte Salzstraßen" bezeichnet. Touristisch bedeutsam sind in Deutschland davon zwei, die Alte Salzstraße durch Mittelsachsen und Nordböhmen (von Halle über Leipzig durch das Erzgebirge nach Prag) und iher kleinere Schwester, die Alte Salzstraße zwischen Lüneburg und Lübeck. Die Salzstraße führte als Fernhandelsweg über Saumpfade, damals auch böhmische Steige genannt, durch den Miriquidi (Dunkelwald), dem später als Erzgebirge bezeichneten Grenzgebirge zwischen Sachsen und Böhmen. Von der alten Wikingerstadt Haithabu, über Lübeck nach Lüneburg, weiter über Magdeburg, Halle, Leipzig bis Waldheim. Von dort aus ging es quer durch den Miriquidi, über Oederan und Sayda weiter über Brüx(Most) nach Prag. (Prag war einer der wichtigsten Handelsplätze dieser Zeit. Dort traf die Alte Salzstraße u.a. auch auf die Bernsteinstraße.) Die Alte Salzstraße führte über Passau (Goldner Steig) nach Salzburg und ins Salzkammergut und von dort weiter nach Venedig. Auf dieser Handelsstraße wurden viele Waren transportiert, edle Felle, Bernstein, Seide, Schmuckstücke und Sklaven, vorallem aber Salz und zwar von den Salinen bei Lüneburg, Halle und Hallein sowie von den Salzgärten an der Adria aus, in alle angrenzenden Regionen und Länder Im Erzgebirge haben die Erzgebirgsvereine bereits vor über 100 Jahren mit der touristischen Entwicklung dieses Fernhandelsweges, der Alten Salzstraße, begonnen. Heute entwickelt sich dieser uralte Fernhandelsweg, immer mehr zu einem Erlebnisweg durch eine der vielfältigsten und interessantesten Regionen in der Mitte von Europa. Obwohl diese touristische Straße relativ selten publiziert wird, sucht sie auf Grund ihrer Vielfältigkeit der touristisch nutzbaren Angebote und der Vielfältigkeit der Landschasft seinesgleichen und sollte für die Zukunft ein Geheimtip sein.

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