Mit rund 470 Museen weist Sachsen zweifellos eine der größten und zugleich vielgestaltigsten Museenlandschaften in der Bundesrepublik, ja vielleicht sogar in ganz Europa, auf. Es war alles andere als zufällig, dass in das berühmte „Blaubuch“ von Prof. Paul Rabe über die kulturellen Leuchttürme in Ostdeutschland unter die insgesamt 20 Einrichtungen immerhin sieben sächsische Museen aufgenommen wurden. Neben den renommierten Einrichtungen in Dresden, Leipzig und Chemnitz sind es aber vor allem die zahlreichen heimatkundlichen Einrichtungen mit regionaler und lokaler Bedeutung, die den Reichtum der sächsischen Museen im buchstäblichen Sinne von A bis wie dem das Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz bis Z wie der Zungeninstrumenten-Sammlung in Zwota an dieser Stelle ausmachen. Die bunte Museumslandschaft in Sachsen ermöglicht es dem Besucher, aus einem großen Angebot auszuwählen. Die einzigartige Museumslandschaft des Schlosses Blankenhain vereint die verschiedensten Museen in einer Anlage. In Zwickau kann man in den Priesterhäusern sehen, wie die Geistlichen im Mittelalter lebten, und in DAStietz in Chemnitz besucht man das Naturkundemuseum oder die Neue Sächsische Galerie. Weitere interessante Museen finden sie in unsere Datenbank.Sachsen Sehenswert
Informationen und Überblick zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten im Freistaat Sachsen.
Allgemeine Infos
Mit rund 470 Museen weist Sachsen zweifellos eine der größten und zugleich vielgestaltigsten Museenlandschaften in der Bundesrepublik, ja vielleicht sogar in ganz Europa, auf. Es war alles andere als zufällig, dass in das berühmte „Blaubuch“ von Prof. Paul Rabe über die kulturellen Leuchttürme in Ostdeutschland unter die insgesamt 20 Einrichtungen immerhin sieben sächsische Museen aufgenommen wurden. Neben den renommierten Einrichtungen in Dresden, Leipzig und Chemnitz sind es aber vor allem die zahlreichen heimatkundlichen Einrichtungen mit regionaler und lokaler Bedeutung, die den Reichtum der sächsischen Museen im buchstäblichen Sinne von A bis wie dem das Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz bis Z wie der Zungeninstrumenten-Sammlung in Zwota an dieser Stelle ausmachen. Die bunte Museumslandschaft in Sachsen ermöglicht es dem Besucher, aus einem großen Angebot auszuwählen. Die einzigartige Museumslandschaft des Schlosses Blankenhain vereint die verschiedensten Museen in einer Anlage. In Zwickau kann man in den Priesterhäusern sehen, wie die Geistlichen im Mittelalter lebten, und in DAStietz in Chemnitz besucht man das Naturkundemuseum oder die Neue Sächsische Galerie. Weitere interessante Museen finden sie in unsere Datenbank.Allgemeines
Neben den alten und berühmten Stiftungen und Grablegen in Sachsen gibt es eine ganze Reihe wesentlich jüngerer, im 11.-13. Jh. gegründeten und heute meistenteils zerstörten und völlig unbekannten Klosteranlagen im Gebiet des heutigen Freistaates Sachsen. Trotz ihres vergleichsweise kurzen Bestehens - mit der Einführung der Reformation durch die Landesherren wurden Klöster und Stifte als die traditionellen Stätten der katholischen Kirche bereits im 16. Jahrhundert aufgelöst - ist ihre Bedeutung für die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes nicht weniger gering einzuschätzen. Von den städtischen Anlagen blieben zumindest teilweise die Klosterkirchen durch die Fortführung der pfarrkirchlichen Aufgaben, in Einzelfällen auch die Klosteranlagen durch Umnutzung als Schlossanlagen, erhalten. Dagegen stehen die zisterziensischen Frauen- und Männerklöster im ländlichen Umfeld besonders im Blickfeld archäologischer Untersuchungen. Hier wurde zwar die traditionelle landwirtschaftliche Klosterwirtschaft unter veränderten Eigentumsverhältnissen weitergeführt und Teile der mittelalterlichen Anlagen bestanden in alter oder neuer Nutzung fort, Klosterkirchen und Konventsgebäude dagegen verloren ihre Funktion und wurden an einigen Orten regelrecht als Steinbrüche benutzt und abgetragen. Daher ist es natürlich auch schwer, neben den im Allgemeinen bekannten Klosteranlagen zu den bisher weniger bekannten Anlagen zu recherchieren bzw. Informationen zu finden. Zu den in Sachsen ansässigen Glaubensgemeinschaften haben wir Ihnen folgende weiterführende und interessante Informationen bereitgestellt:
- Kartenüberblick zu den Standorten der Klöster im Freistaat (Standorte werden noch verlinkt)
- Verzeichnis der sächsischen Klöster
- Zisterzienser in Sachsen
- Benediktiner in Sachsen
- Bettelorden in Sachsen
- Chorherren in Sachsen
- Ritterorden in Sachsen
Allgemeines
„Historische Wasser- und Windmühlen finden als Zeitzeugen alter Technik nicht nur bei Fachleuten, sondern in breitesten Kreisen der Bevölkerung Beachtung. Die Windmühle in der Landschaft, die alte Wassermühle am rauschenden Bach werden als technische Denkmale akzeptiert. Technikromantik allein aber wird ihnen und ihrer Bedeutung nicht gerecht. Seit Jahrtausenden ist Getreidemehl eines der wichtigsten Nahrungsmittel des Menschen. Seit 2000 Jahren wurde es in Wassermühlen, seit etwa 1000 Jahren in Windmühlen produziert. Die technische Entwicklung vom Reibestein bis zur modernen industriellen Großmühle ist eine erstrangige Kulturleistung, eine der bedeutendsten Entwicklungslinien der Technik und als solche vielfältig verflochten mit anderen historischen Prozessen bis zur Gegenwart. Flügelkreuz der Windmühlen und Wasserräder der Wassermühlen sind allgemein bekannt. Schon weniger bekannt sind die Maschinen, die aus dem Korn das Mehl entstehen ließen. Und wie heute in einer industriellen Großmühle Mehl entsteht, ist der breiten Öffentlichkeit fast völlig verborgen. Bücher über Mühlen gibt es zwar viele, die meisten behandeln aber nur Teilgebiete, wie die Windmühlen, enthalten nichts über wichtige Entwicklungsstufen der Müllerei, wie Industriemühlen, oder betonen außerwissenschaftliche Aspekte, wie die Emotionen der Mühlenromantik. Einstmals besaß jedes Dorf mindestens eine Wind- oder Wassermühle. Heute können nur noch die wenigsten Städte eine intakte Mühle aufweisen und dort wo es sie noch gibt, erfreuen sich die Menschen an ihrer Existenz. Wo immer Mühlen standen, haben sie ihre besondere Geschichte, ihr individuelles Schicksal. Etwas davon zu bewahren und in die Zukunft hinüber zu retten ist eine große Aufgabe. In Deutschland kamen die ersten Windmühlen im 11. Jahrhundert auf. Die älteste Form ist die sogennante "Bockwindmühle" oder auch "Deutsche Mühle" genannt. Später kommen andere, leistungsfähigere Mühlentypen hinzu, insbesondere die "Holländerwindmühlen". Das Ende der Wind- und Wassermühlen tritt im Zuge der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert durch die Erfindung der Dampfmaschine, des Verbrennungsmotors und des Elektromotors ein. Vollautomatisierte Großmühlen bilden mit ihrer um ein Vielfaches größeren Ausbaukapazität eine übermächtige Konkurrenz.
Verzeichnis Sächsischer Mühlen
| A | B | C | D | E | F | G | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |
Atenberg | Audenhain | Authausen "Fiehn" |
B. Düben "Bergschiffm." | B. Düben "Stadtmühle | Börnichen Braunsdorf Bürgstädt Buschmühle |
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| Dahlenberg Delitzsch "Walzenm." | Deutschneudorf | Dörntal |
Eilenburg |
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Felsenmühle | Freibergsd. Hammerwerk | Frohnauer Hammer |
Glaucha | Grünhainichen | Grimma |
Heidenau | Hermsgrün | Hohnroda |
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| Königshain Königswalde | Kühnitzsch | Kyhna |
Langenchursdorf | Leipzig | Limbach-Oberfrohna |
Mitlitz | Mochau | Mulda |
Naußlitz | Neukirchen (Pleiße) | Niedermühle |
Oberwinkel | Ölmühle Pockau | Ökomühle Trossin |
Paschwitz | Podemus | Purschenstein |
Rathewalder Mühle | Reichstädt | Rittersgrün |
| Schiffmühle Grimma Schkeuditz Schmannewitz Schöneck | Schwarzbach | Selben |
Tautendorf | Thiendorf | Trossin Ökomühle |
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Waldkirchen | Wildenfels | Wokenburg |
Zinnwald | Zschadraß | Zschepplin |
Allgemeine Infos
Auf malerischen und romantischen Wegen spazieren, beeindruckende Gutshäuser und Schlösser entdecken, auf verträumten Sitzen rasten, Blütenfarben und -formen genießen – kommen Sie mit auf einen Streifzug durch die Garten- und Parkgeschichte Sachsens. Schon in vergangenen Jahrhunderten waren Parkanlagen Orte des Austauschs zwischen Kunst und Natur. Der Adel des 17. Jahrhunderts wollte die Natur beherrschen. Barocke Formen prägten die Gartenkunst dieser Zeit. Der weite Raum von Rasenflächen war einerseits Symbol der Macht, andererseits Spielwiese für höfische Gesellschaften. Einige sehenswerte Parks uns Gärten möchten wir hier vorstellen. Auch heute spiegelt das abwechslungsreiche Angebot von Veranstaltungen in den Gärten diese Vielfalt zwischen Inspiration und kreativer Aktivität, zwischen besinnlicher Einkehr und Unterhaltung, zwischen Müßiggang und fachlicher Weiterbildung wider.Allgemeines
Der Bergbau prägte in sehr starkem Maße die einheimische Kultur. Auf allen Gebieten, ob bei den Sitten und Gebräuchen, in der Volkskunst, in der Literatur, im Liedgut wie in der Musik und auch im kirchlichen Leben hinterließ der Bergbau starke Spuren und zeigt bis heute reichlich Wirkung.Um 1168/69 begann in dem Gebiet, in dem bald darauf die Bergstadt Freiberg entstand, der erzgebirgische Bergbau. Im Erzgebirge dominierte lange der Bergbau auf Silber. Man gewann außerdem Zinn, Kupfer, Eisen, Wismut, Zink, Nickel, Blei, Uran, Arsen, Schwefel, Kalkstein, Serpentin, Edelsteine und andere Kostbarkeiten - teilweise in beträchtlichen Mengen. Zur Leitung des einheimischen Bergbaus waren hochqualifizierte Fachleute notwendig. Sie wurden an der 1765 gegründeten Bergakademie Freiberg ausgebildet, wo neben vielen anderen in- und ausländischen Studenten beispielsweise der Dichter Novalis und der Naturforscher Alexander von Humboldt studierten. Nur wenige hervorragende Persönlichkeiten, deren Wirken engstens mit dem Montanwesen verbunden war, können hier stellvertretend genannt werden: der Begründer der Montanwissenschaften Georgius Agricola, der beste Hüttenfachmann des 16. Jh. Lazarus Ercker, Oberberghauptmann und Montanwissenschaftler Abraham von Schönberg und der Blaufarbenunternehmer Hans Schnorr von Carolsfeld. Die Liste fortführen können: der Mitbegründer der Forstwissenschaft und Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz, der Erfinder des Neusilbers Ernst August Geitner und der Entdecker des chemischen Elements Germanium Clemens Winkler.
Im Mittelalter lassen sich an vielen Stellen des Gebirges bergbauliche Aktivitäten von zum Teil beträchtlichem
Ausmaß nachweisen. Untrennbar mit dem Bergbau verbunden waren die Aufbereitungsanlagen und Schmelzhütten. Die größte Blüte erlebte der Bergbau zwischen 1470 und Mitte des 16. Jahrhunderts.Tausende Menschen zog es in die Region, völlig neue Städte wurden gegründet. Annaberg gilt als erste Stadt der Renaissance nördlich der Alpen. Für die damalige Zeit war die Gründung der Bergstädte mit vielgestaltiger Infrastruktur, repräsentativen und prächtig ausgestatteten Kirchen und ansehnlichen Bürgerhäusern eine der grandiosesten kulturschöpferischen Taten überhaupt. Aufgrund der Vielzahl von Gruben, Poch- und Hüttenwerken, wasserwirtschaftlichen und weiteren technischen Anlagen bot das Erzgebirge schon damals das typische Erscheinungsbild eines Industriestandortes. Erst nach 1990 wurde der Bergbau in den letzten erzgebirgischen Revieren endgültig eingestellt.
Allgemeine Infos
Der Freistaat Sachsen hat ein reiches monarchisches Erbe an Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Parks, Gärten und Ruinen. Die Anstrengungen, eben diese zu erhalten, in unterschiedlichster Art zu nutzen bzw. einer entsprechend sinnvollen Nutzung zuzuführen, macht deutlich, wie der Freistaat Sachsen versucht dieses Erbe würdig zu verwalten und zu nutzen. Natürlich kann nicht jedes Objekt der insgesamt etwa 1000 Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Sachsen gleichermaßen bedacht werden. Doch es wird deutlich, dass das Besinnen auf die geschichtlichen Wurzeln und die sächsisch-europäische Geschichte nicht nur ein Schwelgen in Nostalgie ist. Es ist vielmehr eine Zeitreise durch die Vergangenheit, in die Geschichte der Architektur und Gartenkunst mit einem direkten Bezug zum Heute.Mit den derzeit über 350, innerhalb dieses Abschnittes in Bild und Text vorgestellten, Burgen, Schlössern, Parks, Klöstern und Ruinen wird der Beweis angetreten, dass die Pflege und der Erhalt dieser einmaligen Zeugnise der sächsisch-europäischen Geschichte und Architektur jede materielle Anstrengung wert sind.
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass sich gerade entlang der drei Muldentäler und des Zschopautales eine Häufung der Schlösser und Herrenhäuser zeigt, welche in dieser Art in Deutschland einzigartig ist. Allein hier finden sich über 50 Burgen und Schlösser mit teilweise nur 10 bis 15 Kilometern Abstand.










